50 Jahre Titisee-Neustadt – 50 Originale

In Titisee-Neustadt geht was! Liebgewonnene Traditionen und innovative Neuheiten gehen hier Hand und Hand. Auf dieser Seite stellen wir unverwechselbare Geschichten und waschechte Wälder vor. Seien Sie gespannt auf die Vielfalt unserer Stadt!

Viessmann FIS Skisprung Weltcups in Titisee-Neustadt

Seit 1950 treffen sich im Schmiedsbachtal wintersportbegeisterte Sportler und Fans, um Skisprung-Wettbewerbe auszutragen bzw. zu verfolgen. Im Jahr 2021 stehen das 11. und das 12. Weltcupwochenende an. Coronabedingt müssen diese Skispringen aber leider ohne Zuschauer stattfinden. Jedoch werden die Wettbewerbe – wie gewohnt – im TV übertragen. Mit den Live-Bildern aus Titisee-Neustadt möchte der Veranstalter ein wenig Abwechslung in die Wohnzimmer der momentan so stark Pandemie-gebeutelten Bevölkerung bringen. Vom 08. – 10.01.2021 stellen sich die weltbesten Herren der Hochfirstschanze und vom 29. – 31.01.2021 wagen sich die Skisprung-Damen über den Neustädter Bakken. Für die Frauen ist es eine Premiere - nachdem ihr Weltcup 2018 aufgrund der Wetterbedingungen abgesagt werden musste, können sie nun ihr Können auf unserer Großschanze zeigen.

Für die Stadt ist das Jahr 2021 ein Besonderes: Titisee-Neustadt feiert das 50-jährige Zusammensein der verschiedenen Stadtteile. Auch unsere beiden Skisprungwochenenden fließen in dieses besondere Jubiläum ein. Bei der Organisation und Durchführung der Skispringen wird der Zusammenhalt der Stadt Titisee-Neustadt besonders sichtbar: Alle unsere Helfer*innen kommen aus den verschiedenen Stadtteilen, stemmen gemeinsam seit dem Jahr 2001 eine international hochkarätige Wintersportveranstaltung und stellen damit unter Beweis: WIR sind Titisee-Neustadt!

Alle wichtigen und aktuellen Informationen rund um die beiden Weltcup-Veranstaltungen an der Hochfirstschanze gibt es auf der Internetseite www.weltcupskispringen.com.

Bildquelle/Fotograf: Markus Feser

Simon Stiebjahn

Simon Stiebjahn wurde am 29.03.1990 als Sohn von Monika und Werner Stiebjahn geboren und lebt seitdem im Neustädter Ortsteil Langenordnach. Schon als Kind war ein deutlicher Bewegungsdrang zu verspüren, sodass er im Alter von 6 Jahren bei der Jugendabteilung des SV Hölzlebruck mit Fußballspielen begann. Kurz darauf folgte der Eintritt in den Ski Club Langenordnach. Doch anscheinend reichte das alleine nicht aus und so kamen einige Radtouren mit dem Vater dazu, welche ihm so viel Spaß bereiteten, dass er 1999 seine ersten Radrennen fuhr. Wer hätte damals erahnen können, dass aus ihm mal ein Mountainbikeprofi wird und ein erfolgreicher noch dazu. U23 Europameister, 2-facher Deutscher Meister, 5-facher Bundesliga Gesamtsieger, Gesamtsieger mehrerer Rundfahrten, 3-facher Marathon Weltcup Sieger und noch vieles mehr. Aber trotz der Erfolge ist er seiner Heimat „d‘ Orne“ bis heute treu geblieben. Und so trifft man ihn als Vorstand des Radsportverein Hochschwarzwald e.V., als Organisator des Singer Wäldercup an der Hochfirstschanze, als Trainer der Hochschwarzwälder Nachwuchsfahrer, als Sportler, der in den heimischen Wäldern rund um Titisee-Neustadt optimale Bedingungen zum Trainieren vorfindet oder als Freund und Bekannter nach wie vor häufig in der Heimat an.

Text- und Bildquelle: Simon Stiebjahn

Kappenabend der Narrenzunft Neustadt 1874 e.V.

Der traditionelle Kappenabend der Narrenzunft Neustadt 1874 e.V. ist fester Bestandteil der Neustädter Saalfasnet und gibt es bereits seit 1959. Seiher findet er im Neustädter Hof statt. Das Motto damals: „Des, sell un a so un a so un alles usem Dreckeimer.“ Bis heute werden viele Büttenreden traditionell aus einem Dreckeimer  vorgetragen. Das Programm kann jeder Bürger mitgestalten, so gibt es auch viele externe Auftritte von nicht-Zünftlern. In vielen Bütten und Auftritten werden städtische Themen und auch Personen mit Humor und Witz aufs Korn genommen, natürlich immer unter der Prämisse “keinem zum Leid, jedem zur Freud“. Die Saalfasnet in Neustadt hat eine lange Tradition, in früheren Jahren gab es zudem auch den NeBüBa, den Turnerball  aber auch die Stadtmusik, der Ski-Club, das Rote Kreuz und die Kopingfamilie stellten Fasnetveranstaltungen auf die Beine. Heute ist der Kappenabend noch das letzte Überbleibsel in der Geschichte der Saalfasnet.

Narrenzunft Neustadt
Die Narrenzunft Neustadt mit ihren Abteilungen Narrenrat, Spielmannszug, Gigs, Gägs und der Stadtmusik welche an Närrischen Auftritten stets vertreten ist sowie den Traditionsfiguren Waldgeist und Wiedewieble, sind aus der Neustädter Fasnet nicht mehr wegzudenken. Bis zurück ins Jahr 1607 gehen die ersten urkundlichen Belege, über fastnächtliches Treiben in der Wälderstadt. Das Gründungsdatum der Narrenzunft, die von ihren Gründervätern "Gesellschaft Frohsinn" genannt wurde ist der 7. Februar 1874. Seither hat die Narrenzunft zahlreiche Höhen und Tiefen in ihrer Geschichte erlebt.Die Narrenzunft Neustadt ist nicht nur in der 5. Johreszit aktiv. Über's Jahr hinweg sind die Narrenzunft und deren Abteilungen bei zahlreichen Festen in und um die Wälderstadt aktiv.

Text- und Bildquelle: Narrenzunft Neustadt

Tom Keller

Tom, ein Urgestein der Neustädter Fasnet ist schon seit 1972 aktiv in der Narrenzunft unterwegs. Er verkörperte seit dort den Waldgeist, eine Einzelfigur der Neustädter Narrenzunft. Ein Nebensatz: Die Figur des Waldgeistes gibt es seit 1965, die Jahre von 1965 – 71 verkörperte die Figur immer die städtischen Hausmeister der Schulen und man glaubt es kaum, von 1971 – 72 war es der jetzt im Ruhestand befindliche ehemalige Personalchef der Stadt Manfred Kaiser.
Tom hat vieles im Verein erlebt, durch Zufall zum Waldgeist gekommen, da der o.g. letzte Träger des Häs seine Hand gebrochen hatte. Später als er dann zu den Gägs dufte, das war damals nicht normal, das war dann doch eher elitäreren Bürgern vorgehalten. Selbst spätere erfolgreiche Geschäftsleute wurden damals abgelehnt. Aber Tom hatte es geschafft er durfte dabei sein, ob Zeugwart oder Kassierer begleitete er viele Ämter in den Gägs und organisierte schon das 100-jährige Jubiläum der Narrenzunft im Jahre 1974 mit. Er stieg als Erster in Neustadt beim 33-jährigen Jubiläum mit Steigeisen und kurzen Hosen den Narrenbaum hoch, eine Tradition, die noch heute bei Jubiläen der Zunft Bestand hat. Er ist unverwechselbar, jeder kennt ihn, ein besonderes Markenzeichen, sein Bart, der mehr oder weniger immer lang ist (passend zum Waldgeist). Und wenn Tom gerade keine Fasnet macht, ist er darüber hinaus schon seit über 50 Jahren in der Kolpingfamilie aktiv. Er ist und bleibt eben ein Ur-Neustädter…

Text- und Bildquelle: Narrenzunft Neustadt

„Närrische Begegnungen“ der Seniorenbegegnungsstätte

Seit bestehen der Seniorenbegegnungsstätte (SBS) haben wir uns mit der alljährlich wiederkehrenden „Seniorenfasnet“ am schutzige-Dunschdig und dem Narrentreiben am Rosenmeendig (nach dem Umzug)  in die Reihe der traditionellen Veranstaltungen im Städtle eingefügt. Entsprechend dem jeweiligen SBS-Motto sind die Gäste kostümiert und die Räumlichkeiten dekoriert. Das besondere ist die offene Bühne die wir an beiden Tagen jedem Narr oder jeder Gruppen bieten, um sich mit stimmungsvollen Beiträgen zu präsentieren und  unsere Besucher zu erheitern. Unvergessen sind z. B. die Gastauftritte von  Roland Weis mit seinen witzig und hintergründigen Beiträgen zum Stadtgeschehen und die diversen Musikgruppen die immer wieder für ausgelassene Stimmung sorgten. Nicht zu vergessen sind die Beiträge aus den eigenen Reihen, sowie die von Ewald Hoff auf dem Akkordeon angestimmten „Fasnetliedli“ die auch immer lautstark mitgesungen werden.

Seniorenbegegnungsstätte
Mit der Gründungsversammlung vom 13.05.1998 übernahm der heute bestehende Träger- und Förderverein "Seniorenbegegnungsstätte e.V.“ die Selbstverwaltung der sich seit 1989 aus dem Arbeitskreis Soziale Dienste entwickelten Organisation „von Senioren für Senioren“.  Unser Angebote wie „Spielnachmittage, kreatives Werken, vielseitige Invormationsbeiträge, gemeinsames Singen etc.“ beiten wir in den Vereinsräumen in der Bahnhofstr. 6 in Titisee-Neustadt jeweils Dienstags und Donnerstags und 14 tägig auch Montags von 14:00 – 17:00 Uhr der Öffentlichkeit an. Von Frühjahr bis Herbs sind wir auch 14 tägig beim Wandern in der Natur unterwegs. Mit unseren knapp 25 Jahren sind wir mit der Seniorenbegegnungsstätte und dem federführenden  Träger- und Förderverein eine noch recht junge Organisation in unserer Gesamtgemeinde.

Text- und Bildquelle: Seniorenbegegnungsstätte

Helmut Lüber

Text- und Bildquelle: Zunft der Seeräuber Titisee

Skilift Schwärzenbach

Der Skilift Schwärzenbach entstand aus dem Eingemeindungsvertrag vom 01.09.1971 zwischen der Stadt Titisee-Neustadt und der ehemaligen Gemeinde Schwärzenbach. Nachdem der Liftbetrieb in der Saison 2008/2009 aus Kostengründen durch die Stadt eingestellt wurde, stand die Verschrottung der Anlage bevor. Die Schwärzenbacher, die größtenteils an diesem Lift das Skifahren erlernt haben und dies auch für die Kinder und Enkelkinder weiter ermöglichen wollten, haben nicht lange gezögert. Aus einer Arbeitsgemeinschaft mit T. Winterhalter, W. Knöpfle, H. Vogelbacher, R. Grünsteidl, M. Heizmann, F. Kleiser und H. Janßen entstand am 15.10.2009 der Förderverein Skilift Schwärzenbach. Durch großartige Zusammenarbeit der Schwärzenbacher Vereine, Handwerker und Helfer wurde die Liftanlage wieder vollständig restauriert und auch die beiden Lifthäuschen erneuert.
Der Schwärzenbacher Skilift zeichnet sich durch seine schöne Lage mit Alpensicht und die familienfreundliche Abfahrt aus. Außerdem liegen eine Rodelstrecke sowie das Loipenzentrum in unmittelbarer Nähe zum Lift. Heute zählt der Verein über 70 Mitglieder, die nicht nur aus Schwärzenbach kommen. Der Verein freut sich über die Zusammenarbeit mit der Stadt Titisee-Neustadt, durch die das Erbauen der Liftanlage ermöglicht wurde. Diese bereichert nicht nur den örtlichen Tourismus, sondern ist auch ein Mehrwert für die Schwärzenbacher.

Text- und Bildquelle: Verein Skilift Schwärzenbach

Erna und Günther Paul

Das Ehepaar Paul aus Schwärzenbach „macht einfach alles“ in Schwärzenbach: Sie halten das Schulhaus und den Außenbereich sauber (letzthin stand Günter mit seinen 87 Jahren auf der Leiter und hat die Bäume zurückgeschnitten). Wenn die Vereine sich im Schulhaus treffen, schauen sie nach dem Rechten und richten die Räumlichkeiten. Für die Vereine verteilen sie im ganzen Ortsteil Schwärzenbach Einladungen und Benachrichtigungen. Der Platzberg (Grillstelle und Schutzhütte) wird von ihnen sauber gehalten. Beide haben auch immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Einheimischen und der Gäste.

Bildquelle: Ehepaar Paul

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